Ihr Hofstetter Gesinde vernehmt und hört,
Ich erzähl euch eine Gschicht, wenn keiner jetz stört.


Die Gschicht die het sich wirklich zugetrage,
wer’s net glaubt mues de Ritter selber frage.

 

Unweit vun de Heidburg, uf em Schlosshof, da lebte ä Frau,
Sie war noch net sehr alt und auch noch net grau


An einem Sunndig war se zuhaus allei,
Keiner war sonscht noch dabei

 

Do kam ä stattlicher Ritter und nahm sie mit fort,
In de Wald an eine geheime Ort.


Er zeigte ihr einen Schatz mit Münzen, Gold und Silber bestückt,
Des Weib traute ihren Augen net und dachte sie währ verrückt.


Sie solle mitnehmen so viel sie nur könne trage ,
Und sollte net weiter groß frage.


Eine Handvoll vun jedem nehm ich mit,
sonscht merkes daheim mini Litt.


De Rescht kann ich dann später hole,
Des sieht sunscht us als hätt ichs gstohle.


Sie lachte und war fröhlich, jetz war sie reich,
Un erfüllte sich ihre geheimen Wünsche so gleich.


Un als sie dann des Geld verbrucht,
Machte sie sich zum Schatze uf.


Do war de Eingang plötzlich verschwunde,
Un Sie het en nie me gfunde.


Des Weib des het bitterlich g´heult,
Und het alles zu tiefst bereut.


Nun war se wieder arm, un sie het nix me ghett,
Nur ä edles G´wand das sie an ihrem Leibe hett.


Weiß wurde ihre Hoor un verbittert ihr G´sicht,

Des isch alles wohr, des isch die G´schicht.


D`Schatzsucherin vun de Heidburg, so wird sie g´nannt.
Man erkennt sie an ihrem schene schwarze G´wand.


Heulend lauft sie nachts Heut noch durch alle Gasse,
Un sucht immer noch de Schatz, des isch net zu fasse.

 

De Schatz - isch furt
De Schatz - isch furt


De Schatz - isch furt


Es ist soweit!

Der Schatz auf der Heidburg

Unweit der Heidburg bei Hofstetten im Kinzigtal befindet sich der Schloßhof.


An einem Sonntagmorgen war die Bäuerin allein zu Hause, während die anderen die Kirche besuchten. Plötzlich öffnete sich die Küchentüre, und ein stattlicher Ritter trat herein. Er versprach ihr viel Geld; sie müsse aber selbst mitgehen und es holen. Soviel sie auf einmal tragen könne, dürfe sie mitnehmen, aber ja nicht mehr. Die Bäuerin folgte dem Ritter in einen unterirdischen Gang. Vor einer großen Geldtruhe machten sie halt. Der Ritter nahm den darauf sitzenden schwarzen Hund, der auf den Schatz aufpasste, herunter und öffnete Sie. Da sah die Frau drei Kisten, von denen eine mit Gold, die zweite mit Silber und die dritte mit Kleingeld gefüllt war. Sie nahm aber von jedem nur wenig heraus, in der Hoffnung, das übrige nach und nach holen zu können. Als sie aber nach einiger Zeit das Geld verbraucht hatte und den Rest holen wollte, fand sie den Gang nicht mehr. Sie bereute es tief, der Weisung des Ritters nicht gefolgt zu sein.

Die Heidburg

Die Ruine Heidburg, auch Steinschlößle genannt, ist eine abgegangene Burg auf einem Bergkegel zwischen Kinzig und Elz bei der Gemeinde Hofstetten im Ortenaukreis in Baden-Württemberg.


Man glaubt das die Höhenburg vor 1218 von den Grafen von Zähringen erbaut wurde. 1284 kam sie in Besitz der Herren von Schwarzenberg als Burg zu Heidberg wurde sie erwähnt und um 1632 zerstört. 

 

Ehemalige Besitzer waren auch die Grafen von Fürstenberg. Allerdings nimmt man an das um 1696 die Heidburg wieder neu aufgebaut wurde. Im 19. Jahrhundert diente das innere Burgareal als Steinbruch, was den Namen Steinschlößle erklärt. Strategisch war die Heidburg als Grenzburg zwischen der Herrschaft Kinzigtal und dem Elztal anzusehen. 

 

Von der ehemaligen Burganlage sind noch ein Wallgraben und ein Brunnenschacht erhalten.

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